Ausflug zur GARTEN TULLN am 18. August 2016

Es war eine weite Anreise, trotzdem waren wir überraschend schnell am Ziel, wo uns ein strahlend schöner Sommertag erwartete, sowie Ernst und doris, um uns die Philosophie der "Garten Tulln" näher zu bringen: Keine Pestizide, Verzicht auf chemisch-synthetischen Dünger und Torf. Und man lässt in dieser Gartenanlage (ca. 10 ha) nur wachsen, was hier natürlich wächst, Boden und KLima angepasst. Wir erfuhren so nebenbei, dass eine Meisenfamilie 20 Liter (2 Kübel) Insekten pro Jahr frisst - und dass ca. 10 GärntnerInnen beschäftigt sind, im Sommer etwas mehr Hilfspersonal dazu. Habt Ihr die großen Stiefel bei den Fotos gesehen? Die isnd deshalb so groß, damit die Gärtner die viele Arbeit bewätigen können......Ernst betont: "Rindenmulch gehört nicht in den Garten, er zehrt am Stickstoff, und, wenn er verwendet wird, nur frisch (in den Säcken gerne Pilze...). Es gibt verschiedenste Gartenbeispiele, darunter der"Heckentanz". Dazu erklärt Ernst: "In Europa gibt es 40 000km Thujenhecken, damit kommt man einmal um den Äquator. Besser als Thujen wären Liguster- oder Hainbuchenhecken. Interessant ist auch der "Dachgarten, als Beispiel für eine Garagen-Überdachung, anschaulich unter dem Dach ein Oberteil von einem Auto geparkt (Foto). Die verschiedenen gezeigten Gärten sind sehr unterschiedlich groß: Von 60-600 Quadratmeter. Begeistert erklärte ERnst auch den Regenwurmgarten, und wie man Schnecken bekämpfen kann, er erklärte auch, dass die Schnecken Dill, Fenchel und Sellerie nicht gerne mögen.... Wir bewunderten auch den Liebesgarten, man kann ihn für Hochzeiten mieten, und er ist angeblich schon bis zum Jahre 2018 ausgebucht....Und da gabs die Schiebewand, verglichen mit dem Brett vor dem Kopf, dass man manchmal wegschieben sollte,....Und den größten Bonsai, angeblich 28 000 Euro wert,... und Plobergers Garten, davon waren leider die meisten enttäuscht..... Daneben der riesige Waldspielplatz für die Kinder, und der Baumwipfelweg.... und vieles mehr. Am besten gefiel den meisten BesucherInnen aber der Pavillon von Kaiserin Sissi, mit Pflanzen aus allen Regionen, in die sie seinerzeit reiste. Von Bad Ischl über Korfu und Madeira....Orangen, Palmen,.... Angenehm das Mittagessen auf der Seerosenterrasse, Blick auf die Wasserspiele mit Musik, und am Nachmittag noch die Kaffeejause bzw. die WEinverkostung beim "Edlen Walnussbaum". Es war ein sehr angenehmer, stressfreier Tag, der gemütlich zu Hause endete.